Um den ertrunkenen Kriegern eine, für die Nachwelt bleibende Ruhestätte zu sichern, ließen
Seine Hochfürstliche Durchlaucht, der regierende Fürst zu Leiningen Karl Emig
den ausgewählten Begräbnisplatz ankaufen,
die Sorgfalt Ihrer Durchlaucht der damaligen Fürstin zu Leiningen jetzigen Herzogin von Kent Witwe,
geborne Prinzessin von Sachsen - Coburg Ihren Landsleuten denselben bereiten,
und höchst Sie schuf auch auf Ihre Kosten die Anlagen, welche die Gräber umgeben.

Noch ist von dieser hochherzigen Fürstin ein ständiges Gehalt von 25 Talern für den bestimmt,
welchem die jährliche Unterhaltung dieser Anlage aufgetragen ist, theils um hierdurch das Andenken an Ihre Landsleute zu ehren,
theils der Nachkommenschaft zu bezeugen, daß auch hier von denen ruhen, welche zum Kampfe für die Befreiung des deutschen Vaterlandes ausgezogen waren nach dem Wunsche und Rufe ihrer Beherrscher.

(Auszüge aus: "Die Sachsengräber bei Miltenberg und Kleinheubach"- 1835)


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