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Otto Heinrich Graf von Loeben
- am 18. August 1786 zu Dresden geboren als Sohn des kurfürstlich-sächsischen Kabinettsministers und Staatssekretärs Otto Ferdinand Graf von Loeben und dessen Gattin Maria Karoline, einer Tochter des königlich schwedischen Kanzlers in Pommern
- studierte in Wittenberg auf Wunsch des inzwischen verstorbenen Vaters Rechtswissenschaften
- machte sich um 1807 nach Aufgabe des Studiums und Umzug nach Heidelberg einen Namen als Dichter
(Dichtername "Isodoris Orientalis")
- wurde stark beeinflusst von Herder, Friedrich Schlegel, den Brüdern von Eichendorff und "Novalis"
- 1813 Eintritt in den "Banner der freiwilligen Sachsen"
- erlebte das Unglück in Miltenberg wahrscheinlich als Augenzeuge mit und verfasste tief ergriffen die Grabinschrift
- durch die Verluste, die der Krieg dem jungen Grafen und seiner Familie in der Heimat beibracht hatte, starke Verschlechterung der persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse
- gehörte nach dem Krieg zum engeren Kreis der bedeutenden Dichterin Elisa von der Recke in Dresden
- in Dresden auch Vermählung mit Johanne Viktoria Gottliebe Gräfin Bessler, diese Ehe blieb kinderlos
- am 3. April 1825 stirbt Otto Heinrich Graf von Loeben im Alter von erst 39 Jahren