Wappen der Familie von Spiegel:

In einem silbernen Schild zwei oder drei rote Balken (Fäden); auf dem Helm ein rot gekleideter Rumpf
mit goldenem Zopf und rot- silberner Wulst, mit rot-silbernen Federn besetzt.
Ein altes Meißner Geschlecht.

Heinrich Wilhelm v. Spiegel

1769 in Schleiz geboren, verheiratet von Schlieben

Regiment, Beförderungen, besondere Stellungen:

1779 Kadett,

1785 Fähnrich von Riedesel Infanterie,

1793 Sousleutnant,

1800 Premierleutnant, Adjutant,

1807 Kapitän,

1810 Grenadier- Bataillon von Stutterheim,

1811 Major, am 16.08.1811 Erhalt des Patents über ein Grenadierbataillon,

1812 Kommandant eines Grenadier- Bataillons,

im November 1813 3. Grenadier-Bataillon des Grenadier- Regimentes,

1815 Landwehr- Reserve- Regiment,

1816 Armee- Reserve,

1821 1. Linien- Infanterie- Regiment Prinz Anton,

1822 3. Linien- Infanterie- Regiment Prinz Friedrich August,

1823 Oberstleutnant

Feldzüge:

1794, 1806, (1808- 1809 in Polen), 1812, 1813, 1814

Auszeichnungen:

1812 Militär- St. Heinrichsorden (gestiftet 07.10.1736 in einer Klasse)

Verdienst- Orden, Komturkreuz 2. Klasse ( seit 24.09.1849)

1813 Ritterkreuz der Ehrenlegion für Podobna

1814 Civil- Verdienst- Kreuz

Art und Zeit des Abganges, Sterbeort, Todesjahr:

1836 mit Oberst- Charakter und der Erlaubnis,
die Uniform des 3. Linien- Infanterie- Regimentes fortzutragen, in Pension;

Am 01.12. 1844 im Alter von 75 Jahren in Zwickau gestorben

(Auszug aus: "Stammregister und Chronik der Sächsischen Armee; 1910)

 



»zurück«