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Bei unseren zahlreichen Recherchen im Stadtarchiv und in den verschiedensten Museen stießen wir auf einen wenig bekannten, weil nur kurz existenten und heute wie damals umstrittenen Truppenverband aus freiwilligen Scharfschützen (s.g. Jäger) sowie einen seiner führenden Organisatoren.
Dieser Freiwilligenverband trug den Namen
Sein Führer im Chemnitzer Raum war "Freiherr von Welck"auf Oberrabenstein.
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Bannerjäger zu Fuß
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Freiherr von Welck
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Stabsoffiziere
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Beim näheren Studium der spärlichen, noch vorhandenen Unterlagen sowie der noch selteneren über ganz Deutschland verteilten originalen
Ausrüstungsgegenstände, reifte in uns der Entschluss,
sich intensiver mit dieser, eigentlich als sächsische Elitetruppe gedachten Einheit zu befassen.
Schwer war die Rekonstruktion des genauen Aussehens der damals getragenen Uniformen, da diese Einheit sich selbst (auf eigene Kosten bzw.
durch Spenden) ausrüsten musste.
Dem entsprechend "bunt" und uneinheitlich dürfte das Erscheinungsbild der Truppe anfangs gewesen sein.
Auf Grund der ständigen Gefechte, Requirierungen und Einquartierungen war ja kaum noch Uniformstoff oder Ausrüstung vorhanden.
Sorgen bereiten uns momentan nur die enormen Kosten für die erforderlichen Bannerhüte aus Filz,und einige kleinere Details wie Stickereien und
Messingbeschläge.
Ohne Sponsoren, denen die Chemnitzer Stadtgeschichte ebenso wie uns am Herzen liegt , sind diese Kosten aus Eigenmitteln nur schwer zu bewältigen.
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Treffen
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Übergabe
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Bannerhut
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Als nächstes großes Ziel haben wir uns das Nachsticken der einzigen noch vorhandenen
Originalstandarte der berittenen Banner-Jäger gesetzt.
Das Original befindet sich als Dauerleihgabe der v. Welck`schen Nachkommen im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.
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Diese Standarte wurde 1814 von den Frauen des Erzgebirgischen Kreises für das
"Banner der freiwilligen Sachsen" gestickt.
Anlass war der nachfolgend angeführte Aufruf des Freiherrn von Welck an die
"patriotischen Frauen des Landkreises" vom 7. Februar 1814, abgedruckt im Chemnitzer Anzeiger Nr.6 vom 12.02. 1814.

Die Kosten für solch ein Replikat belaufen sich auf 1,5 - 2 Tausend Euro - aber wir haben uns fest vorgenommen, dass in absehbarer Zeit auch unseren "Scharfschützen" wieder eine originalgetreue "Banner-Standarte" vorausweht.
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