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September 1644
Die bestehende Besatzung wird um 2 Compagnien Volkes zu Fuß sowie 25 Berittene verstärkt. |
2. Februar 1668
Unter Kurfürst Johann Georg II. (1656 - 1680) erhält Chemnitz eine der neu aufgestellten Musquetier - Compagnien (70 - 100 Mann) unter Befehl des Oberst - Wachtmeister von Schweinitz. Kurfürst Johann Georg II. war ein großer Freund des Artilleriewesens, der Feuerwerkerkunst und der Festungsbaukunst. Er ließ die bisher durch Tradition überlieferten und als Dienstgeheimnis behandelten Lehren der Artilleriekunst erstmalig zu Papier bringen und veröffentlichte sie am 6. November 1674 unter dem Namen einer "Artillerie - Ordnung". |
Oktober - November 1680
Kurfürst Johann Georg III. (1680 - 1691), wegen seines kriegerischen Geistes der "sächsische Mars" genannt, macht Schluss mit Prunk und ausländischen Höflingen am sächsischen Hof und entlässt die kostspieligen Gardetruppen seines Vaters. Außerdem erhält Oberst Graf Ullrich v. Promnitz (1636 - 1695), der im Jahre 1681 zum General - Wachtmeister befördert wurde, im gleichen Jahr den Befehl die Formierung der Armee (stehenden Heer) auszuführen. Mit Beginn des Jahres 1682 entfaltete sich in Kursachsen eine für damalige Zeit außerordentlich erscheinende militärische Tätigkeit nach allen Richtungen hin. Damit enthält der Etat der sächsischen Armee
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» Das war die Geburtsstunde der sächsischen Armee! «
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Das Regiment erhält seinen Namen "Prinz Maximilian", welcher mit kurzen Unterbrechungen bis 1867 geführt wurde.
Hier prägte sich der im Volksmund entstandene Name "die Mehlsäcke".
Weiße Hosen, weiße Gamaschen, weißer Rock mit gelben Aufschlägen, schwarze
Patronentasche an weißem Bandolier, weißes Koppel mit der Halterung für den
Pallasch der Musketiere oder den Säbel der Grenadiere und eine rote
Kragenbinde, braun- weißer Kalbsfell- Tornister, Trinkflasche im
Weißblechbehälter, Infanteriemuskete mit Bajonett, der Dreispitz, später dann
Zweispitz mit weißem Rand und für die Grenadiere die Bärenfellmütze,
bildeten im wesentlichen die Ausrüstung.
Mit der Revolution in Frankreich steht das 1.Bataillon in der Pfalz, ohne an den Kampfhandlungen teilzunehmen.
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Napoleon marschiert gegen Preußen und das mit ihnen
verbündete Sachsen.
Die sächs. und preuß. Truppen werden zwischen Werra und Saale zusammengezogen. Unter den
vorgeschobenen Abteilungen des Grafen Tauenzien (preuß. General) befanden sich
das Regiment "Prinz Maximilian" und seine beiden Grenadierkompanien
unter dem Befehl von Oberstleutnant aus dem Winkel.
Niederlage in der "Schlacht von Jena- Auerstedt"-
festgeschlossen stand die letzte fechtende Truppe, das "Grenadierbataillon
aus dem Winkel", welches von französischen Reitermassen attakiert wurde.
Noch heute erinnert ein Gedenkstein in dem Dorf Vierzehnheiligen an dieses heldenhafte Bataillon.
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Das Bataillon aus dem Winkel im Kampf |
Rückführung von Verwundeten |
Sachsen ist durch Beitritt des sächsischen
Churfürsten Friedrich August III. zum Rheinbund ab sofort Verbündeter
Napoleons- dieser macht Friedrich August zum König von Sachsen.
Dafür muß Sachsen ein Kontingent von 20 000 Mann für Napoleons Armee stellen.
Das 2.Bataillon steht mit Frankreich gegen Preußen und Russland in der Belagerung von Danzig
Siegreiche Schlacht bei Wagram in Östreich.
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König
Friedrich August I. von Sachsen |
Wagram
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Beginn des Russlandfeldzuges- von den beiden Grenadierkompanien kehren 50 Mann zurück.
Verlust der Fahne bei Lüneburg, Musketiere wurden fast gänzlich aufgerieben. Ein großer Teil der Gefangenen des Regimentes "Prinz Maximilian" bildete später die Russisch- Deutsche- Legion.
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1813
Im Sommer dieses Jahres existiert noch ein Bataillon ("von Spiegel") ,
« Sächsischer Jäger
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Der Stamm der Truppe ging nach der Völkerschlacht bei Leipzig, bei der der Stern Napoleons unterging, in das 2. Linieninfanterie-Regiment über und marschierte nach Frankreich, um Napoleon den Todesstoß zu versetzen.
Wieder unter dem Namen "Prinz Maximilian"als Besatzungstruppe in Frankreich.
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Danach erfolgte die Heimkehr in die Heimat.
Anmerkung: Der Regimentsmarsch unseres Regimentes wurde erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt.
Unter den Salutschüssen unserer Grenadiere, war die Uraufführung dieses Marsches 1996 der Höhepunkt eines internationalen Orchestertreffens in Chemnitz.
Musik: "Der Prinz Maximilian- Marsch"
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