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Am 4. Oktober griffen größere französische Einheiten unter Führung des Königs von Neapel, Murat, aus Richtung Mittweida die östreichischen Linien an, die sich von Chemnitz bis Zschopau entlang der Strasse hinzogen.
Nur das Eingreifen von Kosakenartillerie, die von Rabenstein zu Hilfe geeilt war und die Franzosen unter Feuer nahm, verhinderte deren weiteres Vordringen in Richtung Zschopau.
Östreichische Infanterie, die von Dittmannsdorf aus einen Angriff auf Erdmannsdorf unternahm, wurde zurückgeschlagen. Für die nächsten Tage waren weitere Angriffe der Truppen Murats gegen die östr. Stellungen zu erwarten gewesen, um sich in den Besitz der einzigen tragfähigen Steinbrücke entlang der Zschopau zu setzen und so die Strasse für die Östreicher zu sperren.
Über diese Brücken und Stege zogen vom 10. bis zum 13. Oktober pausenlos der Hauptteil der östreichischen Truppen, etwa 100 000 Mann, Geschütze, Munitions- und Trainfahrzeuge, etwa 14 000 Geschirre. Die noch nicht fertige steinerne Brücke bestand eine glänzende Belastungsprobe.
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Zinnfiguren-Diorama
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1813-Die einzig tragfähige
Steinbrücke
über die Zschopau |
Truppendurchmärsche
in Zschopau |
Am 10. Oktober trafen auch Zar Alexander und 22 seiner Generale in Zschopau ein. Tags darauf übernachtete der Befehlshaber der Hauptarmee, Fürst Schwarzenberg in Zschopau.
(Auszüge aus: "Die Geschichte der Stadt Zschopau" 1989)
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